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Google Jobs

Was ist eine Google Jobs API?

Die Internetsuchmaschine Google des US-amerikanischen Unternehmens Google Inc. mit Hauptsitz in Mountain View ist für viele Internetnutzer die erste Anlaufstelle im Internet. Mit mehreren Milliarden Suchanfragen pro Tag gilt Google als Marktführer unter den Search Engines. Der Suchmaschinenalgorithmus ist für die Nutzer ein wichtiges Planungsinstrument im Alltag – von der Planung des nächsten Einkaufs mit Google Shopping, der Urlaubsplanung mit Google Flights oder der Routenplanung via Google Maps. Google bietet mittlerweile folgende Dienste an:

• Google Search
• Google Shopping (E-Commerce)
• Google Flights (Reisen)
• Google Wetter (Wetterdienst)
• Google Maps (Navigation) -> erweitert um Live-Daten zur Besucherfrequenz
• Google Local Guides
• Google Translate

2017 launchte Google mit „Google for Jobs“ eine eigene Jobsuche in den USA. Jobsuchende nutzen für die Suche wie üblich das Eingabefeld und der Google-Bot durchsucht das Internet nach passenden Stellen. Google kooperiert dabei mit Portalen wie Facebook, Glassdoor, CareerBuilder, LinkedIn oder Monster. Die Stellen werden dem Nutzer in einer Job-Box angezeigt.

Wie funktioniert Google for Jobs?

Google für Jobs funktioniert denkbar einfach: Jobsuchende geben Jobtitel und ggf. Arbeitsort in das Suchfeld ein und der Google-Algorithmus bietet eine Auswahl an Jobangeboten, ohne dass weitere Quellen angesurft werden müssen. Der Job-Aggregator durchsucht dabei Jobbörsen und Karriereseiten. Schnittstellen bestehen zum Beispiel zu Glassdoor, Facebook, CareerBuilder, Monster oder LinkedIn, um auch dort auf Stellenanzeigen zugreifen zu können. Um gefunden zu werden, müssen Stellenanzeigen im Robots.txt im Web veröffentlicht sein. Mithilfe von Filtern kann der User seine Suche präzisieren. Folgende Daten werden in der Listenansicht angezeigt und lassen sich als Filterkriterien nutzen:

• Logo
• Titel
• Unternehmensname
• Standort
• Quelle der Stellenanzeige
• Veröffentlichungsdatum der Stellenausschreibung
• Art der Anstellung (Vollzeit, Teilzeit…)

Cloud Jobs API für präzisere Suchergebnisse

Schon vor dem Launch von Google für Jobs stellte Google die Schnittstelle Clouds Job API vor: Die API soll die Relevanz von Suchergebnissen (Matching) über maschinelles Lernen verbessern. Der lernende Algorithmus registriert die Präferenzen von Jobsuchenden und schlägt geeignete Stellen vor. Kandidatenprofile und Stellenanzeigen sollen dadurch besser gematcht werden. Berücksichtigt wird dabei auch, dass Bewerber und Jobsuchende nicht immer dieselben Jobtitel verwenden. Mithilfe von Clustern wird registriert, in welchem Kontext Stellentitel und Anforderungsprofil stehen. Dies soll es dem Nutzer ersparen, mehrere Jobbezeichnungen einzugeben, um ein passendes Jobangebot zu finden. Features der Job API sind beispielsweise:

• eine Erweiterung der Sucheingabe um passende Synonyme und Akronyme, um die Stellensuche auch bei abweichenden Jobtiteln zu verbessern (z. B. Programmierer und Softwareentwickler)
• Aktualitätsprüfungen von Stellenanzeigen und eine entsprechende Stellensortierung
• Erweiterung der Suchergebnisse, wenn Sucheingaben zu speziell sind
• Geo-Lokalisation zur genauen Angabe des Arbeitsorts
• Empfehlungen nach Userpräferenzen und Verfeinerung der Suchresultate
• Stellen werden automatisch um fehlende Informationen ergänzt (z. B. Art der Beschäftigung, Adresse)

HR-SEO: Wie Stellenanzeigen gefunden werden

Die SEO-Optimierung von Stellenausschreibungen ist wichtig, um in der Jobsuche aufzutauchen und von potenziellen Bewerbern gefunden zu werden: Ein sauberes Datenfeed ist für die Positionierung im Suchmaschinen-Ranking entscheidend.

• Eine Auswahl an Attributen kann auf schema.org identifiziert werden: Shema.org
• Ebenfalls praktisch ist das Test-Tool für strukturierte Daten, mit dessen Hilfe überprüft werden kann, ob eine Stellenanzeige bereits optimiert ist: Analysetool für strukturierte Daten
• Die Stellenanzeige könnte dann so aussehen: Beispiel.
Stellenanzeigen sollten so formuliert werden, dass die Zielgruppe angesprochen wird: Welche Keywords sind aus Bewerbersicht entscheidend? Was sind die Hauptsuchwörter? Welche Hauptstandorte werden primär gesucht? Mögliche Tools, um das Suchvolumen von Keywords abzurufen, sind Google-Trends oder Indeed Jobtrends. Texter von Stellenanzeigen sollten häufige Suchbegriffe verwenden, die aus Bewerbersicht relevant sind und den Stellentitel eher kurz halten. Besonderheiten wie beispielsweise ein hohes Gehalt können u. U. auch im Stellentitel Sinn machen. Doppelungen oder Synonyme (z. B. Softwareentwickler, Developer) sollten im Jobtitel vermieden werden und können später in der Stellenanzeige aufgegriffen werden. Um männliche und weibliche Kandidaten anzusprechen, eignet sich die „(w/m)“-Form am besten, z. B. Reinigungskraft (m/w).

Bewerbermanagement mit Google

Neben der Jobsuche launchte Google im Juni 2017 das Applicant Tracking System Google Hire und baute damit seinen Enterprise- und Cloudbereich weiter aus. Das Tool richtet sich an G Suite Nutzer im US-amerikanischen Raum: Google fand heraus, dass viele G Suite User die Funktionen für ihr Bewerbermanagement nutzten, zum Beispiel Gmail zur Bewerberkommunikation oder den Google Kalender zur Terminierung von Bewerbungsinterviews. Mit Google Hire soll das Bewerbermanagement für die User vereinfacht werden, da diese nicht mehr zwischen verschiedenen Tools oder Apps hin und her wechseln und mehrere Browserfenster parallel öffnen müssen. Dafür sind in Hire neue Funktionen angelegt, zum Beispiel:

• Kommentarfunktionen für Feedback unter Recruitern
• Google Calender Sync zur Synchronisation von Terminen und verfügbaren Kapazitäten mit Übersicht über alle Interviewtermine, Interviewer und Räume
• Gmail Sync zur Übernahme von E-Mails in Hire und umgekehrt
• Gmail Add-on, um Kandidateninformationen aus Hire in Gmail anzuzeigen
• Direktaktionen (z. B. Kandidatenabsage)
• customizierbare E-Mail-Templates zur Bewerberkommunikation
• Funktionen zum Tracken von Kandidaten-Pipelines (Google Tabellen)
Zielgruppe von Google Hire sind G Suite Nutzer aus dem US-amerikanischen Raum (kleine und mittlere Unternehmen mit 1000 Arbeitnehmern oder weniger).

Fazit

Nachdem Google mit Google Shopping, Google Flights und Co. bereits mehrere Branchen mit seiner Jobsuche revolutioniert, wagte das Unternehmen 2017 mit dem Launch von Google for Jobs einen Vorstoß in die Jobsuche: Jobsuchende geben den gewünschten Suchbegriff im Suchfeld ein und der Google-Bot durchsucht das Internet nach passenden Stellenangeboten, die anschließend in der Job-Box angezeigt werden. Direkte Schnittstellen bestehen mit großen Plattformen wie Glassdoor, Facebook, CareerBuilder, Monster oder LinkedIn. Mithilfe von Filtern und maschinellem Lernen lassen sich die Suchergebnisse präzisieren. Zur Verbesserung von Suchergebnissen hat Google außerdem die Clouds Job API vorgestellt: Mit der Schnittstelle soll das Matching von Kandidatenprofilen und Stellenanzeigen optimiert werden. Um im Google-Ranking gefunden zu werden, ist das Thema SEO-Optimierung auch für Personaler relevant (HR-SEO): SEO-optimierte Stellenausschreibungen sind für potenzielle Bewerber besser auffindbar. Neben der Jobsuche über Google for Jobs bietet Google mit Hire auch ein Bewerbermanagement speziell für G Suite Nutzer an: Mit Google Hire soll das Bewerbermanagement für die G Suite User vereinfacht werden, damit diese nicht mehr zwischen verschiedenen Tools oder Apps hin und her wechseln müssen, u. a. durch Gmail Sync oder Google Calender Sync.