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5 Tipps für eine erfolgreiche Karriereseite

Wie überzeugend ist Ihr Karrierebereich?

Wie sind Unternehmen in Sachen Karriereseite aufgestellt?

Wie Unternehmen die Candidate Journey in ihren einzelnen Touchpoints ausgestalten, ist mitentscheiden für die Anzahl qualifizierter Bewerbungseingänge. Natürlich können Recruiter angesichts von Nachwuchsmangel, Fachkräfteengpässen oder einer starken Arbeitgeberkonkurrenz im Wettbewerb um qualifiziertes Personal nicht zaubern. Sie können ihren Bewerbern aber zu einer positiven Candidate Experience verhelfen und sich im Online Employer Branding als attraktiver Arbeitgeber positionieren. Ob aus interessierten Potenzialträgern Bewerber und schließlich Mitarbeiter werden, hängt auch davon ab, wie nutzerfreundlich ein Unternehmen seinen Karrierebereich gestaltet – Stichwort User Experience. Ein Smartphone-Nutzer, der die Karrierewebsite von unterwegs aus aufrufen will und feststellen muss, dass die mobile Darstellbarkeit nicht möglich ist, die Seite minutenlang lädt oder schlecht lesbar ist, wird entweder frustriert aufgeben oder einen erneuten Zugriff vom heimischen Laptop wagen. Ist die Karriereseite nur über mehrere Klicks auffindbar und müssen sich interessierte Nutzer erst einmal aufwendig registrieren, um einen Bewerber-Account anzulegen und anschließend ellenlange Bewerbungsformulare auszufüllen, wird sich die Absprungrate aller Wahrscheinlichkeit nach erhöhen.

Die gute Nachricht: Unternehmen nehmen das Thema Mobiloptimierung ernst – zumindest, wenn man auf das Karriereangebot DAX-notierter Unternehmen blickt: In der Online Recruiting Studie 2017 von Wollmilchsau wurden 160 börsennotierte Unternehmen mit Blick auf ihre Karriereseiten, Jobbörsen, Stellenausschreibungen und Bewerbungsformulare untersucht. 80 % der Befragten gaben an, eine mobiloptimierte Karrierewebsite zur Verfügung zu stellen – ein Plus von fast 20 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Anteil der Zugriffe über ein mobiles Endgerät ist im Vorjahresvergleich um 5 % auf ca. ein Drittel angestiegen. Beinahe ebenso viele Unternehmen bieten Stelleninteressierten eine mobiloptimierte Jobbörse an. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von mehr als 20 %. Fast drei Viertel der Befragten haben ihre Stellenanzeigen für den Aufruf über mobile Devices optimiert. Allerding bieten weniger als die Hälfte der Unternehmen eine mobile Bewerbung an. Die mobile Candidate Journey wird also nicht konsequent weitergeführt. In puncto barrierefreie Bewerbung besteht Optimierungspotenzial: Mehr als ein Drittel der Unternehmen schreibt potenziellen Bewerbern vor, sich einzuloggen und einen Bewerber-Account anzulegen – eine Barriere, die Bewerbern zusätzliche Zeit und Mühe kostet. Anschließend müssen die Kandidaten im Schnitt mehr als 10 Pflichtfelder im Bewerbungsformular ausfüllen. Eine zeitsparende One-Click-Bewerbung über LinkedIn ermöglicht nur jedes fünfte Unternehmen, die Bewerbung über XING bietet jedes siebte Unternehmen an. Obwohl die Karriereseite über die Unternehmenswebsite schnell auffindbar ist – bei ca. 90 % der Unternehmen über einen Mausklick – rufen im Schnitt nur 78 Besucher eine Stellenanzeige auf. In der Studie wird davon ausgegangen, dass ca. 500 bis 1.000 Besucher notwendig sind, um eine erfolgreiche Stellenbesetzung zu erzielen. Diese geringe Reichweite deutet auf Optimierungspotenzial im Recruiting-Prozess hin, das viele der befragten Unternehmen nicht vollständig zu nutzen scheinen: Zwar verwenden 81 % ein Analytics-Programm wie Google Analytics im Karrierebereich, doch bettet nur ca. die Hälfte die Stellenanzeige in den Webseitencode ein. Eine solche Einbettung ermöglicht es, dass Stellenausschreibungen von Suchmaschinen gelistet werden und die Candidate Journey besser messbar wird. Aussagekräftige Kennzahlen und Messwerte im Bereich Recruiting-Analytics sind ein wertvolles Instrument in der Optimierung des Recruiting-Prozesses, etwa, indem erfolgsversprechende Recruiting-Kanäle identifiziert und entsprechend budgetiert werden.

5 Tipps für eine überzeugende Karriereseite

1. Zielgruppenanalyse: Nur wer weiß, wo seine Bewerberzielgruppe im Netz unterwegs ist, kann diese gezielt ansprechen. Ein Instrument zur Konkretisierung der Zielgruppe sind Candidate Personas, also fiktive Bewerberprofile die einen idealtypischen Kandidaten beschreiben. Mithilfe der Personas können Personalverantwortliche potenzielle Kandidaten und deren digitales Nutzerverhalten im Internet darstellen. Recruiting-Analytics helfen dabei, die richtigen Recruiting-Kanäle zu identifizieren und zielgruppenadäquat auszuwählen. Um Nutzer auf die Karriereseite zu lotsen, kann der Link bspw. in die Stellenanzeige und die E-Mail-Signatur eingebettet werden.
2. Navigation: Die Navigation sollte möglichst einfach und auf wenigen Ebenen erfolgen. Landet der User zunächst auf der Unternehmenshomepage, sollte die Karriereseite schnell auffindbar sein – durch einen Link in der ersten Navigationsebene und eine klare Bezeichnung (z. B. „Karriere“). Die Karriereseite sollte eine Hauptrubrik auf der Startseite darstellen und nicht in einer anderen Rubrik (z. B. „Über uns“) versteckt werden. Auf der Karriereseite sorgt eine klare Nutzerführung dafür, dass relevante Inhalte und Stellenanzeigen schnell auffindbar sind.
3. Mobiloptimierung: Die Karrierewebsite und die ausgeschriebenen Jobs sollten über ein mobiles Endgerät problemlos aufrufbar und darstellbar (Lesbarkeit, Bedienbarkeit…) sein. Eine konsequente mobile Candidate Experience berücksichtigt auch die mobile Bewerbung: Laut einer Studie von meinestadt.de unter wissenschaftlicher Begleitung der Hochschule Rhein-Main wollen immerhin 73 % der Studienbefragten die Online-Bewerbung über ihr Smartphone oder Tablet abwickeln. Die User können entweder auf eine Website speziell für die mobile Nutzung umgeleitet werden oder die Website wir mit einem responsiven Design ausgestattet.
4. Usability: Eine hohe Usability trägt dazu bei, dass der User seine Nutzungsziele auf angenehme Weise erreicht. Lange Ladezeiten, fehlende Mobiloptimierung und eine schlechte Bedienbarkeit wirken sich negativ auf die User Experience aus. Eine positive UX hingegen kann die Verweildauer des Nutzers erhöhen und die Absprungrate (negatives SEO-Signal) senken. Eine längere Verweildauer bspw. kann sich positiv auf das Suchmaschinenranking auswirken. Die höhere Position im Ranking sorgt für eine bessere Auffindbarkeit der Stellenanzeige und erhöht die Bewerberreichweite. Intuitive Bedienbarkeit und eine bequeme Online-Bewerbung tragen zu einer verbesserten UX bei. Der Verzicht auf einen Login-Zwang und viele auszufüllende Felder im Bewerbungsformular reduziert Barrieren im Bewerbungsprozess. Unternehmen können bspw. CV-Parsing nutzen, um Bewerbern das Ausfüllen des Formulars zu erleichtern: Nach Upload des Lebenslaufs werden die Stammdaten automatisch ausgelesen und in die vorgesehenen Datenfelder übertragen.
5. HR-SEO: Mit der Suchmaschinenoptimierung von Stellenanzeigen verbessern Recruiter das Ranking von Stellenanzeigen. Dazu sollten sie bspw. ihre Karriereseite und Stellenanzeigen auf eindeutige URLs auf die eigene Domain überprüfen. In der URL einer Stellenausschreibung sollten Stellenbezeichnung und Standort angegeben sein. Weitere Tipps gibt es hier.

Fazit

Eine mobiloptimierte Karriereseite: Viele Unternehmen nehmen diese Anforderung an eine positive mobile Candidate Experience laut Studie ernst. Bei der mobilen Online-Bewerbung hapert es allerdings noch: Oft müssen Bewerber einen Account anlegen und lange Bewerbungsformulare ausfüllen. Bei der Gestaltung des Karrierebereichs haben Unternehmen Spielraum, sollten aber auf einige Grundsätze wie Mobiloptimierung, Usability, HR-SEO, eine zielgruppenadäquate Bewerberansprache und einfache Navigation achten, um eine reibungslose Candidate Journey zu ermöglichen.

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