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Auf dem Weg zum Mobile Candidate: Ist die mobile Bewerbung bald Standard?

Mobile Recruiting auf dem Vormarsch

Inzwischen ist das Internet das Top-Medium für alltägliche Erledigungen – vom Einkaufen über die Kommunikation mit Freunden bis zur Reiseplanung: Als mobiler Alleskönner befriedigt und nährt das Smartphone eine neue Always-on-Mentalität. Erste Anlaufstelle für die meisten Internet-User ist Google: Der Marktführer unter den Suchmaschinen beschränkt sich dabei nicht auf Google Search. Egal ob E-Commerce mit Google Shopping, Wetterdienst (Google Wetter) oder Navigation via Google Maps: Google versteht es, gleich mehrere Branchen zu revolutionieren. Da ist es beinahe verwunderlich, dass der Internetgigant erst jetzt seinen Einzug in den Jobbörsen-Markt ankündigte. Mit dem Launch von Google Jobs geben Jobsuchende einfach ihren Suchbegriff in das Suchfeld ein und der Google-Bot durchsucht das Internet – Karrierewebsites, Stellenbörsen und Social-Media-Portale – nach passenden Treffer, die in der „Job Box“ aufgelistet werden. Die Jobsuche wird dadurch noch einfacher und wahrscheinlich noch mobiler. Durchaus vorstellbar ist das Szenario, dass User die neue Google-Jobsuche von unterwegs, im Café oder an der Bahnhaltestelle nutzen, weil es so schön einfach ist: Die Barrieren sind gering. Google poppt als Startseite auf und der Wunschjob ist schnell eingegeben. Schon jetzt greifen 76 % der Fachkräfte für die Jobsuche auf ein mobiles Endgerät zurück, so die „Mobile Recruiting Studie 2017“ von meinestadt.de unter wissenschaftlicher Begleitung der Hochschule Rhein-Main. Karriereseiten und Job-Portale sollten dementsprechend mobiloptimiert sein. Entweder, indem die Seite mit einem responsiven Design ausgestattet wird oder der User auf eine Website speziell für die mobile Nutzung umgeleitet wird. Doch nicht nur die Jobsuche soll aus User-Sicht mobil funktionieren, auch die Online-Bewerbung wollen 73 % laut Studie über ihr Smartphone oder Tablet abwickeln. Mobiloptimierung ist mittlerweile zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Candidate Journey geworden – man könnte hier von einer eigenen Mobile Candidate Journey sprechen. Für die Mobile Candidate Experience müsste die Mobiloptimierung dann entlang aller relevanten Touchpoints stattfinden. Dafür empfehlt sich eine einheitliche Mobile Recruiting-Strategie, die sich von der Mobiloptimierung der Karriereseite über die mobile Bewerbung bis zur Auswahl der passenden Recruiting-Software für ein mobilfähiges Bewerbermanagement erstreckt

Bewerbungsabbruch bei mangelnder Mobiloptimierung

Werden Jobsuche und Bewerbung per Smartphone, Tablet & Co. die klassische Bewerbung via Desktop PC verdrängen? Immer wieder fällt im Kontext der Digitalisierung und Arbeitswelt 4.0 der Begriff des Mobile Worker. Wird in Zukunft der Begriff des Mobile Candidate an Bedeutung gewinnen? Noch nutzen laut Studie immerhin fast 70 % der 1.520 befragten Fachkräfte für die Jobsuche ihren PC oder ihr Laptop. Das Tablet ist nur für ein Drittel der Nutzer für die Jobsuche relevant. Das könnte aber auch daran liegen, dass Unternehmen z. T. nicht über eine mobiloptimierte Karriereseite verfügen oder keine mobilen Bewerbungsmöglichkeiten anbieten. Ganze 43 % der befragten HR-Verantwortlichen gaben an, ihre Karriereseite nicht mobiloptimiert zu haben. Eine mobile Bewerbung bietet weniger als ein Drittel der Unternehmen an. Bewerberwunsch und Realität klaffen hier auseinander: 65 % der Befragten finden es wichtig, dass ein Unternehmen mobile Bewerbungsmöglichkeiten anbietet. Für ungefähr ein Drittel der Bewerber ist die Möglichkeit zur mobilen Bewerbung weniger wichtig. Erschreckend ist: Fast jeder zweite Bewerber (46,6 %) hat schon mal eine Bewerbung abgebrochen, weil er das Angebot mobil nicht gut nutzen konnte. Hier zeigt sich, wie wichtig die Mobile Candidate Experience für den Bewerbungsprozess ist. Unternehmen, die die Zahl ihrer Bewerbungseingänge erhöhen oder zumindest weniger Bewerbungsabbrüche verzeichnen wollen, sollten sich Gedanken um die Realisierung mobiler Bewerbungsmöglichkeiten und die Mobiloptimierung ihrer Karriereseite machen. Potenzielle Bewerber erwarten zu einem Großteil, dass sie sich mobil, flexibel, schnell und ortungebunden bewerben können. Durch die im Zuge mobiler Kommunikation neugeschaffenen Freiheiten und höhere Flexibilität entstehen neue Erwartungshaltungen. Ebenso wie eine schnelle und mobile Bewerbung wünschen sich Kandidaten eine rasche Rückmeldung vom potenziellen Arbeitgeber: Fast 70 % erwarten ein Feedback innerhalb einer Woche. Eine erste Rückmeldung kann zum Beispiel durch eine automatische Eingangsbestätigung und detaillierte Informationen zum Bewerbungsprozess erfolgen.

Wie erzielen Unternehmen schnellere Feedbackzeiten?

Entscheidungen für den richtigen Kandidaten sollten gut überlegt sein: Unpassende Kandidaten arbeiten unproduktiver oder machen mehr Fehler. Im schlimmsten Fall ist eine kosten- und zeitintensive Neurekrutierung notwendig. Der Entscheidungsprozess sollte also nicht übers Knie gebrochen werden. Trotzdem lässt sich eine schnellere Feedbackzeit erreichen, wenn es gelingt, Kommunikationswege zu verkürzen und Prozesse zu verschlanken. Eine Möglichkeit ist der Einsatz einer E-Recruiting-Software: Eine zentralisierte und transparentere Kommunikation zwischen Entscheidern ermöglicht schnellere Rückmeldungen. Mit einem effizienten Aufgaben-Management können zeitfressende Prozesse eliminiert werden, um schneller überprüfbare Ergebnisse zu erzielen. Mit einer Bewerbermanagement-Software können Nutzer Kandidatenprofile angelegen und die Kommunikation mit Kandidaten abwickeln. Je nach Bewerbermanagement-System gibt es auch die Möglichkeit, die Kommunikation in einer Kontakthistorie zu dokumentieren, um jeden Kontaktpunkt und den Bewerbungsstatus im Blick zu behalten. Aktionen wie das Versenden von Einladungen, Absagen oder Wartebriefen lassen sich bei einigen E-Recruiting-Solutions per Mausklick (Direktaktionen) durchführen. Werden einzelne Arbeitsschritte wie die Erstellung der Stellenanzeige mithilfe unterstützender Funktionen (z. B. ein Stellenanzeigen-Konfigurator, customizierbare E-Mail-Templates) vereinfacht, lässt sich an vielen Ecken und Enden Zeit einsparen. Durch Funktionen wie Multi-Channel-Posting veröffentlichen Recruiter ihre Stellenanzeige per Mausklick in mehreren Stellenportalen gleichzeitig anstatt sie manuell zu schalten – auch das spart Zeit. Matching-Algorithmen, für die User eigene Eignungskriterien definieren können oder auf einen qualitativen Skill-Katalog zurückgreifen, helfen bei der Vorselektion von Kandidaten, was insbesondere bei einer Vielzahl an Bewerbungseingängen von Vorteil sein kann. Zur Verbesserung der Candidate Experience gibt es Funktionen wie den CV-Parser: Der Bewerber lädt seinen Lebenslauf per Mausklick hoch und seine Daten werden automatisch in die vorgesehenen Datenfelder der Online-Bewerbung übertragen. Ein Zeitgewinn ist möglich, wenn die Daten per Parser direkt in die Kandidatenprofile transferierbar sind. Und nicht vergessen bei der Auswahl der E-Recruiting-Solution: die Mobiloptimierung. Zum einen macht die mobile Kommunikation Entscheider flexibler, zum anderen sammeln Unternehmen Pluspunkte in Sachen Candidate Experience. Ein zukunftsfähiges E-Recruiting unterstützt die Mobile Candidate Journey, um Kandidaten die Möglichkeit der mobilen Jobsuche und Bewerbung zu bieten. Für Unternehmen bedeutet das: weniger Bewerbungsabbrüche und idealerweise mehr qualifizierte Bewerbungseingänge.

Fazit

Die mobile Bewerbung ist auf dem Vormarsch: Ein Großteil der Bewerber steht der Jobsuche und Bewerbung per Smartphone, Tablet & Co. positiv gegenüber. Bei fehlender Mobiloptimierung bleiben Bewerbungsabbrüche nicht aus: Laut „Mobile Recruiting Studie 2017“ hat etwa die Hälfte der Kandidaten eine Bewerbung mangels mobiler Nutzbarkeit schon einmal abgebrochen. Ein Großteil der Bewerber erwartet mobile Bewerbungsmöglichkeiten und ein schnelles Feedback. Mobiloptimierung und kurze Feedbackzeiten durch E-Recruiting gewinnen mit den neuen mobilen Möglichkeiten an Bedeutung.

Quelle Foto: Fotolia © bernardbodo

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