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Ho ho ho – Der Karriereseite ein Motto geben

Oh du Selige – Über die Weihnachtssaison wird Versandriese Amazon aus vollem Hals mit einstimmen: 2016 konnte der Online-Versandhändler gut ein Drittel seines Jahresumsatzes im Weihnachtsgeschäft generieren. Ähnlich sehen die Zahlen für den deutschen Online-Handel aus. Vorausgesetzt die Mitarbeiterzahlen stimmen, sonst bleibt das Oh du Selige schnell in der Kehle stecken: Amazon beispielsweise sucht derzeit nach 13.000 Saisonmitarbeiter. Und auch in der Logistik, im Handel und in der Produktion werden Arbeitskräfte händeringend gesucht. Statt Ellenbogen im War for Talents ist etwas anderes dabei viel mehr gefragt: Originalität und Charme.

Ho ho ho –  Der Karriereseite ein Motto geben

Es hat viele Vorteile, der Karriereseite einen eigenen Anstrich zu verpassen. Sucht Amazon bspw. Saisonarbeitskräfte über die Weihnachtszeit, lässt sich das X-Mas-Motto spielerisch aufgreifen und mit einer Prise Humor versehen.

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  • Aufmerksamkeitsökonomie: Aufmerksamkeit ist ein knappes Gut – die Theorie dazu hat Georg Franck in seinem Buch Ökonomie der Aufmerksamkeit beschrieben. Um potenzielle Bewerber auf Vakanzen aufmerksam zu machen, sollte die eigene Karriereseite ins Auge fallen: mit einem eigenen Anstrich, mit Originalität und Kreativität. Sie braucht Eye-Catcher, die die Aufmerksamkeit einfangen, und spielerische Elemente, die sie fesseln. Wer würde nicht gern wissen, welche Qualitäten einen Rentierpfleger auszeichnen? Oder was ein Senior Geschenk-Verpacker alles können sollte? Neugier ist ein starker Antrieb und der Button „Jetzt Bewerben“ ist schnell geklickt (ein Pluspunkt für die Klickrate).
  • Joy of Use: Wer Spaß hat, bleibt: Die Joy of Use ist ein zentraler Bestandteil der User Experience. Durch die spielerischen Elemente erfährt der Nutzer einen emotionalen Mehrwert und die Verweildauer auf der Website steigt (der nächste Pluspunkt in Sachen Metrics positivem SEO-Effekt).
  • Employer Brand: Die 3 Elemente einer überzeugenden Arbeitgebermarke: Einzigartigkeit, Einheitlichkeit und Authentizität. Im Vergleich zu einer 08/15-Karriereseite fällt eine Website mit eigenem Motto auf und bleibt besser im Gedächtnis haften. Wichtig ist, dass das Motto und die Art der Kommunikation zur Unternehmenskultur passen, sonst schießt das Zielgruppen-Targeting daneben: Ein hochseriöses Unternehmen aus der Finance-Branche sucht wohl besser nicht nach einem Produktmanager für Schokolade – höchstens, um die Stimmung ein wenig aufzuhellen.

Wer suchet, der findet – Suche und Filterfunktion

Google macht es vor: Nicht umsonst ist der Suchalgorithmus für viele User die erste Anlaufstelle im Internet. Die Google-Suche ist denkbar einfach: Der Nutzer gibt den Suchbegriff in die Suchmaske ein und der Google-Bot listet die passenden Treffer auf. Genauso intuitiv soll die Jobsuche für potenzielle Bewerber funktionieren.

 

Sie geben ganz einfach die Stellenbezeichnung und den Standort ein, klicken auf Suche und der Algorithmus listet die Treffer auf. Achtung, hier gibt es folgende Aspekte zu beachten:

  • HR-SEO (Link): Stellentitel ist nicht gleich Stellentitel. Recruiter und Bewerber sollten dieselbe Sprache sprechen. Tools wie Google Trends helfen dabei, die meistgesuchten Keywords für die Stellenanzeige zu finden. Eine Content-Checkliste gibt es hier (Link).

Filterkriterien: Ein Vorteil: Filterkriterien können dem Sprachproblem entgegenwirken. Der User kann nach Berufsbild differenzieren und findet dann alle passenden Angebote – vom Rentierpfleger bis zum Pfleger für Schlittentiere oder Rudolf-Sitter. Der zweite Vorteil: Kandidaten können ihre Suche verfeinern und erhalten passendere Suchergebnisse. Je nach Unternehmen sind unterschiedliche Kriterien sinnvoll. Ein Unternehmen mit mehreren Standorten wie Amazon sollte einen Standortfilter integrieren. Die Beispiel-Karriereseite bietet Usern 2 Möglichkeiten, das passende Stellenangebot zu finden:

Oben links wählen sie den gewünschten Standort und das Berufsbild per Mausklick aus. Oder sie nutzen die Suchmaske, um ihre Kriterien einzutippen. Klick- und schreibaffine User kommen beide schnell ans Ziel und das Unternehmen trägt den jeweiligen Userpräferenzen Rechnung.

 

Stellenanzeigen richtig darstellen

Infinite Scrolling vs. Pagination (Link)? Die Frage hat unter UX-Designern schon für erhitzte Debatten gesorgt:

  • Ein Beispiel für Pagination ist Google Search: Google rankt die Suchergebnisse nach Relevanz und der User kann einschätzen, wie viele Treffer er aufrufen möchte. Für Jobsuchmaschinen mit sehr vielen Stellenanzeigen wie Indeed bietet sich die Navigationsmethode an. Intuitiver als der Klick auf die Seitenzahlen ist jedoch die Scroll-Down-Bewegung.
  • Infinite Scrolling kennen die meisten von uns vom Facebook-Newsfeed: Die Content-Elemente werden automatisch nachgeladen, wenn der User nach unten scrollt. Die Navigationsmethode eignet sich vor allem, um neue Inhalte zu entdecken und zu browsen. Bei der Darstellung von Stellenanzeigen kann das durchaus ein Ansatz sein: Nicht jeder Nutzer kommt mit einem festen Suchziel. Für User, die die Stellenanzeigen nach interessanten Angeboten scannen wollen, ist Scrolling intuitiv – vor allem, wenn sie mobil unterwegs sind. Allerdings gibt es auch einige Nachteile:

Die fehlenden Seitenzahlen erschweren es, interessante Stellenanzeigen wiederzufinden. Unsere Beispielkarriereseite löst das Problem mit einer Merkliste: Der User markiert interessante Stellenanzeigen per Mausklick und die entsprechenden Anzeigen werden in die Wunschliste übernommen. Die Wunschliste lässt sich zentral über die Startseite abrufen.

Ein Klick auf das Brief-Symbol und es öffnet sich ein E-Mail-Fenster für die E-Mail-Bewerbung. Über den Share-Button teilt der Nutzer das Stellenangebot mit Bekannten und anderen Interessierten, z. B. über Facebook, XING oder LinkedIn.

– Psychologisch gesehen vermittelt infinite Scrolling das Gefühl fehlender Kontrolle: Der User scrollt und scrollt, ohne das Seitendende zu erreichen. Je mehr Content nachgeladen wird, desto mehr verlangsamen sich die Ladezeiten. Eine Lösungsmöglichkeit ist ein „Mehr laden“-Button, mit dem der User selbst bestimmt, ob Content nachlädt (Content on Demand).

– Infinite Scrolling eignet sich vor allem bei visuellem Content – z. B. wenn die Stellenanzeigen in Form von Kacheln statt Listen präsentiert werden:

Die Kacheldarstellung hat den Vorteil, dass sie optisch attraktiv ist und Stellenanzeigen nicht so schnell überlesen werden. Wichtige Keywords und Kriterien (z. B. Vollzeit/Teilzeit, Standort, Berufsbild, Hierarchieebene) lassen sich integrieren und sind auf einen Blick erkennbar. Auch ein Call-to-Action-Button („Mehr ansehen“ oder „Jetzt bewerben“) kann in der Kachel platziert werden

 

Bewerbung per Mausklick: Der Call-to-Action

Egal wo der User gerade ist, die Bewerbung soll ihm so leicht gemacht werden wie möglich. Daher findet sich der Call-to-Action an unterschiedlichen Stellen auf der Karriereseite wieder:

In der Stellenanzeige: Der „Jetzt bewerben“-Button ist deutlich sichtbar in der Stellenanzeige integriert. Passende Angebote ruft der Bewerber über die Suche auf. Zusätzlich können aktuelle Vakanzen direkt auf der Startseite platziert werden.

  • Auf der Startseite: Ruft der User seine Wunschliste über die Startseite auf, kann er direkt auf den „Jetzt bewerben“-Button klicken. Das Zahl-Icon oben rechts dient als Reminder.

Findet der Kandidat keine passende Vakanz, kann er sich über den Call-to-Action-Button initiativ bewerben. Der Call-to-Action soll auch Kandidaten animieren, die ohne die Aufforderung gezögert oder auf die Bewerbung verzichtet hätten. Per Mausklick auf den Button öffnet sich die Bewerbermaske.

 

Die Kür: 5 Kriterien für eine positive User Experience

Die User Experience ist das subjektive Erlebnis, das Kandidaten mit der Nutzung der Karriereseite verbinden. Als Internetuser und Online-Kunden sind Bewerber die UX von Apple & Co. gewohnt. Dementsprechend hoch sind auch die Erwartungen in puncto Online-Bewerbung. Die UX hat Einfluss auf die Verweildauer der Nutzer auf einer Website, die Absprungrate oder Weiterempfehlungsquote. Ob Kandidaten die Stellenanzeigen durchbrowsen, Anzeigen aufrufen oder ihre Bewerbung vervollständigen, lässt sich durch die Candidate UX beeinflussen.

  • Usability: Die Seite ist intuitiv bedienbar und benutzerfreundlich. Nutzer können ihre Nutzungsziele leicht erreichen – zum Beispiel durch eine bequeme Stellensuche mit Filterfunktion und Bewerbung per Mausklick. Noch schneller geht die Bewerbung mit CV-Parser: Der Kandidat lädt seinen Lebenslauf in der Online-Bewerbermaske hoch und die Daten werden automatisch in die vorgesehenen Datenfelder übertragen.
  • Ästhetik: Die Karriereseite ist optisch ansprechend, enthält visuelle Elemente und Eye-Catcher. Stellen können bspw. in Kachelform angeordnet werden. Farbwahl und Symbole (z. B. Herz für die Merkliste) unterstützen die Navigation und sorgen für eine mehr Übersicht.
  • Utility: Die Seite enthält nützliche Inhalte und Funktionen: Relevanter Content (z. B. Infos zum Unternehmen in der Rubrik „Über uns“, aussagekräftige Stellenanzeigen) und nützliche Funktionen (z. B. Merkliste) bieten dem Kandidaten einen Nutz- und Mehrwert.
  • Accessibility: Die Website ist barrierefrei und über verschiedene mobile Endgeräte erreichbar: Die Bewerbung erfordert keinen Login-Zwang, Ladezeiten sind kurz und die Seite ist mobiloptimiert.
  • Joy of Use: Die Nutzung der Website weckt positive Emotionen und Assoziationen – z. B. durch ästhetische Faktoren wie ein attraktives Design und durch Freude an der Bedienung dank angenehmer Nutzerführung.
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