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HR-SEO: Stellenanzeigen auf Google Jobs vorbereiten

Googles Einzug in den Jobbörsen-Markt

Wer denkt, Suchmaschinenoptimierung sei allein eine Aufgabe des Online-Marketings, verzichtet auf viele Möglichkeiten: In der von Suchmaschinengigant Google revolutionierten Internetwelt ist SEO ein unverzichtbares Instrument, um User und Unternehmen zusammenzubringen – auch in der Recruiting-Welt.Für viele Nutzer ist der Suchalgorithmus des Marktführers unter den Internet-Suchmaschinen erste Anlaufstelle im Internet: In nahezu allen Lebensbereichen hat sich Google bereits eingeschlichen und dient wie selbstverständlich als praktisches Instrument zur Planung des Alltags – vom nächsten Einkauf über Google Shopping über das sonntägliche Ausflugsziel mit Google Maps bis hin zum Sommerurlaub auf den Malediven via Google Flights. Folgende Branchen revolutioniert das US-amerikanische Unternehmen mit seinem Suchalgorithmus bereits:
• Google Search
• Google Shopping (E-Commerce)
• Google Flights (Reisen)
• Google Wetter (Wetterdienst)
• Google Maps (Navigation) -> erweitert um Live-Daten zur Besucherfrequenz
• Google Local Guides
• Google Translate
Irgendwie liegt es auf der Hand, was hier noch kommen muss und mit dem Launch von Google Jobs auch kommen wird: Die Jobsuche. Google bietet hier einen potenziellen Vorteil, den andere Suchmaschinen nicht in diesem Maße einräumen: die Suche in einem riesigen Datenpool über eine einzige Sucheingabe. Der Nutzer gibt ganz einfach Jobtitel und Arbeitsort in das Suchfeld ein und schon erscheint eine passende Auswahl an Jobmöglichkeiten, ohne dass weitere Quellen angesurft werden müssen. Die Ergebnisse einschlägiger Jobbörsen und Karriereseiten werden dabei in einem Google-Suchergebnis vereint. Und dank maschinellem Lernen wird der Suchalgorithmus immer treffsicherer.

Wie funktioniert Google Jobs?

Angefangen hat Googles Weg zum Job-Aggregator mit der Cloud Jobs API, eine Schnittstelle für die Jobsuche, die Unternehmen und Jobsuchende dank „machine learning“ zusammenbringt – und das trotz der chaotischen Vielfalt inakkurater Stellenbezeichnungen. Ein intelligenter Suchalgorithmus wie Google schlägt einer Pflegekraft dann etwa auch eine Stellenanzeige vor, die nach einem „Careman“ sucht oder einem Programmierer eine Stelle als Softwareentwickler. Dank künstlicher Intelligenz sollen Stellenanzeigen und Kandidatenprofil möglichst präzise gematcht werden. Der Google-Jobsuche kommt diese AI zu Gute: Je genauer die Ergebnisse auf den einzelnen Stellensuchenden zugeschnitten sind, desto besser. Und es sieht ganz so aus, als werde Google for Jobs ähnlich wie Google Shopping eine eigene Google-Suche. Für den Nutzer ist es dann denkbar einfach, die Google-Jobsuche zu bedienen: Er gibt ganz einfach den Suchbegriff ein und der Google-Bot sucht nach passenden Treffer, die er in der „Job Box“ auflistet. Die Suche erstreckt sich dabei auf die großen Player unter den Job- und Social-Media-Portalen wie LinkedIn, Monster, CareerBuilder und Facebook. Auch die Ergebnisse unternehmenseigener Karriereseiten werden inkludiert.
Zudem bietet Google for Jobs Filter, mit denen der User seine Suche präzisieren kann. Folgende Daten werden in der Listenansicht angezeigt und können als Filterkriterien verwendet werden:
• Logo
• Titel
• Unternehmensname
• Standort
• Quelle der Stellenanzeige
• Veröffentlicht am
• Art der Anstellung
Dank Googles Funktionsvielfalt ist es denkbar, dass die Ergebnisse etwa um eine geographische Lokalisation des Arbeitsplatzes via Google Maps spezifiziert werden. Sogar die Pendelzeit soll laut Google SEO Sundar Pichai künftig als Sortierkriterium dienen.

Um in Googles Trefferliste aufzutauchen, sollten Unternehmen gerade jene oben genannten Kriterien berücksichtigen. AdWords-Spezialisten mit Fokus auf Google Shopping betonen immer wieder, wie wichtig ein sauberes Datenfeed für die Positionierung im Suchmaschinen-Ranking ist. Ebenso sind Arbeitgeber in puncto HR-SEO gut beraten, ihre Stellenanzeigen mit strukturierten Daten zu bestücken. Mit dem Launch von Google for Jobs wird der Bereich SEO im Personalwesen einen höheren Stellenwert gewinnen. Unternehmen aus dem Personalbereich sei daher geraten, ihre Stellenanzeigen SEO-adäquat zu optimieren, um sich auf den neuen Service Google for Jobs einzustellen. Hier einige Praxistipps:
• Eine Auswahl an Attributen kann auf schema.org identifiziert werden: http://schema.org/JobPosting.
• Ebenfalls praktisch ist das Test-Tool für strukturierte Daten, mit dessen Hilfe überprüft werden kann, ob eine Stellenanzeige bereits optimiert ist: https://search.google.com/structured-data/testing-tool/u/0/?hl=de.
• Die Stellenanzeige könnte dann so aussehen: https://search.google.com/structured-data/testing-tool/?hl=de#url=https%3A%2F%2Fwww.prosoft.net%2Fkarriere%2Fausbildung-kaufmann-kauffrau-fur-buromanagement-service-support

 

Quelle: https://search.google.com/structured-data/testing-tool/u/0/

Traffic von der Stellenanzeige zum Bewerbermanagement-Anbieter?!
Auch Bewerbermanagement-Anbieter sollten sich Gedanken darüber machen, wie sie ihre Produkte optimieren. Häufig sind kryptische URLs und die Namen der Anbieter in den Stellenausschreibungen der Kundenunternehmen zu sehen. Eine Verlinkung auf die Seite des Bewerbermanagement-Anbieters ist keine Seltenheit! Personaler sind daher gut beraten, mehr in ihre eigene Karriereseite zu investieren, um den Traffic nicht besagtem Anbieter zufließen zu lassen, den man selbst bezahlt.

Wie können Unternehmen den SEO-Anforderungen gerecht werden?

1. Prüfen Sie Ihre Karriereseite und Ihre Stellenanzeigen auf eindeutige URLs auf Ihre eigenen Domain.
In der URL einer Stellenanzeige sollten Stellenbezeichnung und Standort angegeben sein. Beispiel: www.ihredomain.de/karriere/marketing-manager-berlin.
2. Prüfen Sie Ihre Stellenanzeige über das Test-Tool von schema.org. Wenn Ihre Stellenanzeigen keine strukturierten Daten aufweisen, dann sprechen Sie mit Ihrer Agentur oder nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Konkretisieren Sie Ihre Stellenanzeige dabei so spezifisch wie möglich, denn ein User sucht nicht nur nach den Keywords „Standort“ und „Stellentitel“, sondern auch nach Kombinationen wie „Stellentitel“ und „Art der Anstellung“ oder „Stellentitel“ und „Branche“. Aktuell sind mehr als 289 Kombinationen möglich!
3. Definieren Sie konkrete Titel und Meta-Descriptions.
4. Ein responsives Design ist ein Muss.
5. Binden Sie Stellenanzeigen nicht mittels iFrame ein!

Werden klassische Job-Börsen unter Google for Job leiden?

Das große Potenzial von Google for Jobs liegt auf der Hand: Die Jobsuche wird durch Googles lernenden Algorithmus besonders userfreundlich, da für passgenaue Ergebnisse keine Suche über andere Jobportale mehr notwendig ist. Werden klassische Jobbörsen dadurch obsolet? Vor allem die großen Namen wie StepStone, Monster & Co. weisen einen Bekanntheitsvorteil auf. Meta-Jobbörsen mit Abhängigkeit zu Google werden wahrscheinlich an Sichtbarkeit einbüßen und sich stärker auf dem Markt behaupten müssen – zum Beispiel, indem sie ein gutes Netzwerk in den sozialen Medien aufbauen. Wahrscheinlich ist, dass Player wie Indeed, Facebook und XING, die das Cost-per-Click-Modell erfolgreich umsetzen, in Zukunft den Markt dominieren werden. Als Vorreiter für das CPC-Verfahren (AdWords), wird Google sicherlich auch für die Jobsuche das CPC-Modell anbieten, um Angebot und Nachfrage zusammenzubringen. Wie große Jobbörsen wie Monster, StepStone & Co. ohne Pay per Click Verfahren in Zukunft agieren, bleibt abzuwarten.

Fazit

Mit Google for Jobs launcht der Suchmaschinenriese eine eigene Suche für Jobs. Viel Potenzial in puncto Candidate Experience bietet die neue Funktion von Google, denn Jobsuchende können sich hier allein der Google-Sucheingabe bedienen, um ein passendes Joblisting in der „Jobbox“ zu erhalten. Zwar beschränkt sich Google for Jobs zunächst auf den US-amerikanischen Markt, doch ist es sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis weitere Märkte folgen. Das bedeutet, dass die Bedeutung von SEO im Personalwesen ansteigen wird, um in der Google-Jobsuche gefunden zu werden und sich eine möglichst gute Positionierung zu sichern. Für Personaldienstleister ist es von Vorteil, schon jetzt in Sachen SEO-HR zu punkten. Eine Optimierung der Karriereseite und der Stellenanzeigen erleichtert es, dass Arbeitgeber und Bewerber zusammenfinden und verschafft Unternehmen damit einen Vorteil im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter.

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